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Wie funktioniert eine Sauna eigentlich ?
Gemischte Sauna
Das Zusammenspiel von Luft, Wärme und Feuchtigkeit ergibt den Begriff "Saunaklima". Das entscheidenste Element ist dabei die Temperatur. Unter der Decke sollten ca. 100°C herrschen, damit dort, wo Sie liegen oder sitzen, konstant und gleichmässig eine Temperatur von ca. 70 - 90°C gehalten wird. Diese groben Richtwerte sind von Ihrem persönlichen Empfinden und von den umgebenden Klimafaktoren in Sauna und Vorraum abhängig und können durchaus abweichen.
Die erwärmte Luft des Ofens in der Sauna dehnt sich aus, wird leichter und so steigt die von außen zugeführte Frischluft vom Ofen zur Decke auf. An der Haut des Saunabadenden wird die heiße Luft abgekühlt und sinkt, jetzt verbraucht und schwerer, nach unten und wird nach außen abgeleitet.
Die Luftfeuchtigkeit als zweiter entscheidender Faktor spielt eine große Rolle für unser Wohlbefinden. Ein zu geringer Wasserdampfgehalt trocknet die Schleimhäute aus, zuviel läßt uns hohe Temperaturen als unangenehm empfinden. Deshalb ist ein Saunaaufguß notwendig - in Massen natürlich. Als allgemein angenehm wird eine absolute Luftfeuchte von 10 - 30 g/ m3 empfunden (Wasser pro cbm Luft, heutige Messgeräte arbeiten meist mit rel. Luftfeuchte).
Durch optimale Einstellung der Abluftöffnung kann der beste Luftaustausch eingestellt werden.
Die "Sauna-Regeln"

Richtig schwitzen ist für die Entspannung und Erholung in der Sauna sehr wichtig. Schwitzen wirkt entschlackend, baut Stresshormone ab, setzt Glückshormone frei und stimuliert die Abwehrkräfte. Damit jedoch der Schwitzspaß wirklich zu einer Wohltat für den Körper wird, beachten Sie bitte die wichtigsten Sauna-Regeln.

Abkühlen --> Bleiben Sie nach dem Saunagang 3 bis 5 Minuten an der Luft, erst dann unter die kalte Dusche gehen, danach abtrocknen und vor dem nächsten Saunagang ca. 15 Minuten pausieren.

Abtrocknen --> Ein nasser Körper schwitzt schlechter. Deshalb nach dem ersten Duschen (mit Seife natürlich) ist es wichtig, dass Sie sich gut trocken rubbeln.

Aufsetzen --> 2 Minuten vor dem Ende eines Saunaganges bitte aufrecht hinsetzen! So vermeiden Sie Schwindelanfälle.

Dauer --> 8 bis 12 Minuten reichen für einen Saunagang aus. Dafür sollten Sie diesen zwei - bis dreimal wiederholen. Neueinsteiger bleiben anfangs besser nur 5 Minuten in der Kammer.

Essen --> Gehen Sie nie hungrig oder gar mit vollen Magen in die Sauna.

Fußbad --> Sind die Füße kalt, kommt man nicht ins Schwitzen. Machen Sie vorher ein Fußbad, damit die Füße die normale Temperatur bekommen. Gerade im Winter sind die Füße meist doch kälter.

Frauensauna
Sitzposition --> Je weiter oben Sie sitzen umso heißer ist es. Deshalb beginnen Einsteiger unten. Wenn genug Platz ist, sollten Sie sich hinlegen. Dadurch wird der Körper gleichmäßig durchgewärmt. Dass Sie ein Handtuch zum Sitzen/Liegen benutzen ist wohl selbstverständlich. Schließlich sitzt man ungern im Schweiß von anderen, deshalb aus hygienischen Gründen stets ein Handtuch unter den Körper.
Nehmen Sie sich Zeit -->Sie sollten mindestens 2 Stunden Zeit einplanen. Drei Stunden sind sogar besser um keine Hektik aufkommen zu lassen.


Tauchbecken --> Nur für Geübte Saunagänger. Und wegen der Hygiene natürlich erst nach dem Duschen.

Trinken --> Während des Saunabades nichts trinken, sonst wird der Entschlackungsprozess unterbrochen. Dafür dürfen Sie hinterher zügellos Ihren Durst löschen.
Solarium
Solarium Unabhängigkeit vom Wetter. Mit einem Solarium ist jede Freizeit eine Sonnenzeit. Die Besonnung ist bequem im Tagesablauf unterzubringen- egal wann. Es ist gut zu kombinieren mit Freizeit und Sport, Fitness und Sauna, Kosmetik und Entspannung. Man braucht keine Weiten Reisen in sonnigere Gefilde zu planen, nur um zu bräunen. Natürliche Bräune (wenn man mag, auch nahtlos). Ohne schminken. Dauerhaft haltbar. Man kann die Urlaubsbräune noch ein wenig "konservieren".
Solarium hellt Gemüt auf
Schlafmediziener bekunden einen interessanten Zusammenhang zwischen Licht und Stimmung. Neue Untersuchungen beweisen, daß auch über die Haut Helligkeit wahrgenommen werden kann. Deshalb sei es möglich, sein Gemüt auf der Sonnenbank aufzuhellen, meint der Privatdozent D. J. Zulley. Sein Forschungsteam hat herausgefunden: Während in dunklen Räumen der Körper verstärkt das Hormon Melatonin bildet, sinkt die Produktion dieser Substanz bei hoher Lichtintensität. Das ist erfreulich: Melatonin gilt nähmlich als "schlafanstoßend und stimmungsdrückend" - und bewirkt z.B. genau das, was wir bei ewigem Regen empfinden.
Nutzen Sie die positiven Allgemeinwirkungen, besonders in den sonnenarmen Wintermonaten! Oder entspannen Sie ganz einfach, schalten Sie ab, tanken Sie Energie.